Wenig Camus auf den Bühnen zu Jahresbeginn…

Der Schauspieler Joachim Król ist wieder mit Camus‘ „Der erste Mensch“ auf Tournee. Foto: Stefan Nimmesgern

Über Jahre war eine meiner ersten Taten des jeweils neuen Jahres hier im Blog, unter dem Reiter „Aktuelles“ die Liste der Theateraufführungen des abgelaufenen Jahres umzuschichten und einen Vorausblick auf die in Kürze anstehenden Aufführungen zu schreiben. Nun sieht es schon im zweiten Jahr damit ziemlich trist aus: Corona bedingt läuft vielerorts immer noch nicht wieder das volle Program, und unter dem wenigen ist nicht mehr viel Camus dabei. Einzig am Deutschen Theater in Berlin steht weiterhin Die Pest in einer Bühnenfassung von András Dömötör und Enikő Deés auf dem Spielplan: wieder am 23. Januar, 5. Februar und 2. März (Premiere war im November 2019), Info: Deutsches Theater Berlin.

Und dann halten Joachim Król & das Orchestre du Soleil nun schon im vierten Jahr die Camus-Fahne hoch und touren weiterhin mit der musikalischen Lesung Der erste Mensch durchs Land (Inszenierung: Martin Mühleis, Musik: Christoph Dangelmaier). Einige Termine sind schon gelaufen, aber der nächste Termin ist just bei mir um die Ecke, nämlich im Opernhaus Wuppertal am 16. Januar, 18 Uhr (Tickets). Es folgen: Stadttheater Schaffhausen, 19. Januar; Theater Coesfeld, 21. Januar; Theater Magdeburg, 30. Januar; Staatstheater Kassel, Schauspielhaus 1. Februar, TicketsStadttheater Fürth, 5. Februar.

Ich hatte die Aufführung 2018 in Düsseldorf seinerzeit mit gemischten Gefühlen gesehen, und würde nicht Wuppertal gerade einen traurigen Spitzenreiter in Sachen Infektionszahlen in NRW abgeben, vielleicht würde ich mir ja die Aufführung noch einmal anschauen, um mein Urteil von einst zu überprüfen. Aber im Moment muss sich bei mir alles der Prüfung unterziehen „MUSS ich, WILL ich dies und das UNBEDINGT sehen, hören, erleben, sodass ich dafür ein Restrisiko in Kauf nehme – oder nicht?“ Und dieser kritischen Prüfung hält für mich der Król-Abend, so leid es mir tut, nicht stand. Warum das so ist, kann man in meiner Kritik zur Premiere 2018 nachlesen: Der mit den Worten tanzt – Joachim Król auf Tour mit Camus. Geht jemand von Euch hin? Dann schreibt doch Euren Eindruck hier in die Kommentare – ich würde mich freuen! Allen Blog-Leserinnen und Camus-Freunden (und umgekehrt) noch ein schönes Restwochenende!

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Patti Smith, Albert Camus und ich sitzen im Café und lesen – Patti Smith zum 75. Geburtstag

Den Song „Wing“ performte Patti Smith schon mehrfach als „Tribute to Albert Camus“ – so auch im Film „Vivre avec Camus“ (siehe weiter unten).

Wuppertal, 30.12.2021. Ich sitze im Café und lese. Lese, wie Patti Smith im Café sitzt und liest. Sie liest Unfall in der Nacht von Patrick Mondiano. Ich lese Hingabe von Patti Smith. Patti Smith hatte ihr Notizbuch eingepackt, sie wollte im Café schreiben, aber es war zu laut, Arbeiter bohrten mit Presslufthämmern die Straße neben dem Café auf, deshalb liest sie nur und schreibt nicht. In meinem Café höre ich nur Stimmen, Gesprächsfetzen, das Rauschen einer Lüftungsanlage, das Klirren von Geschirr und das Zischen der Kaffeemaschine, weshalb mich nichts am Schreiben hindert. Denn natürlich habe auch ich mein Notizbuch dabei. Ich schreibe auch gern im Café, am liebsten allerdings Tagebuch, eigentlich kann ich Tagebuch sogar am allerbesten im Café schreiben. Aber der Blog ist ja auch so etwas wie ein Tagebuch, zumindest hin und wieder. Patti Smith fliegt noch am selben Tag, an dem sie im Café Mondiano gelesen hat, von New York nach Paris. Für den Flug packt sie mehr zufällig eine Monographie über Simone Weil ein.* In Paris wird sie wieder im Café sitzen und lesen und dann auch schreiben; diesmal im Café Flore. Von all dem schreibt sie in diesem 2017 erschienenen Buch mit dem Titel Hingabe (deutsch bei Kiepenheuer&Witsch 2019), das ich heute nochmal hervorgeholt und mit ins Café genommen habe, um mit Patti Smith ihren 75. Geburtstag zu verbringen.

Lektüre im Café: „Hingabe“ von Patti Smith auf den Spuren auch von Albert Camus. ©akr

Lesend begleite ich sie auf ihrem Flug nach Paris und folge ihr ins Hotel, wo sie vor dem Einschlafen durch die TV-Kanäle zappt, wobei sich in ihr Bilder festsetzen, die Erinnerungen und Assoziationen auslösen. Am nächsten Morgen geht’s dann, wie an jedem folgenden Tag, zum Frühstück ins Flore, wo sie schwarzen Kaffee und Eier mit Schinken bestellt. Ich treffe sie sehr gern dort, vor allem, weil es in der Realität meine Mittel deutlich übersteigen würde. Noch lieber aber begleite ich sie im Anschluss zu Gallimard, wo sie ihren Lektor trifft, der ihr die Tür zu Albert Camus‘ Büro öffnet. Sie schaut von dort in den Garten und denkt: Das ist auch sein Ausblick gewesen. In einer Vitrine sind Bücher von Simone Weil ausgestellt, die Gallimard unter Camus‘ Ägide als Lektor nach ihrem Tod veröffentlicht hat. Monsieur Gallimard empfängt sie in seinem Büro. „Auf dem Kaminsims steht die Uhr, die Saint-Exupéry seinem Großvater schenkte. Wir steigen abgetretene Marmorstufen hinunter, gehen durch den blauen Salon und treten in den Garten, wo Yukio Mishima auf einem weißen Rattanstuhl fotografiert wurde.“ So geht es weiter… mit Genet und James Joyce, Brancusi, Nabokov, Victor Hugo, Picasso… und so geht es vermutlich jedem Kulturmenschen, der mit seinem persönlichen literarischen und künstlerischen Koordinatensystem durch Paris läuft: Alles ist aufgeladen mit Geschichten, nie sieht man nur die Gegenwart, immer blickt man auch Schicht über Schicht auf das, was einmal war.

Patti Smith streift umher, sie geht zum Haus von Simone Weil und denkt an Albert Camus, wie er, kurz bevor er den Nobelpreis erhält, zum Weil-Haus pilgert, um seine Gedanken zu erforschen. Ich denke beim Lesen, dass ich auf meinen vielen Paris-Spaziergängen „auf den Spuren von…“ diesen Gang versäumt habe. Ich werde das vielleicht beim nächsten Paris-Besuch nachholen, und dann daran denken, wie Patti Smith zum Weil-Haus pilgerte und dabei daran dachte, wie Camus … Immer mehr komme ich mir beim Lesen dieses Buches vor wie in einem Spiegelkabinett. Erst recht, als Patti Smith anderntags ihren Lektor trifft, um mit ihm die Reise nach Südfrankreich am nächsten Morgen durchzugehen – es geht nach Sète, wo eine Buchpräsentation geplant ist. Ausgerechnet in dem mir so vertrauten Sète, wohin ich auch schon mit Camus gereist bin… Und natürlich essen sie Meeresfrüchte in einem Café am Hafen und steigen den Hügel hinauf zum Cimetière Marin, dem für mich schönsten Friedhof der Welt, um das Grab von Paul Valéry zu suchen. Am nächsten Morgen entdeckt sie auf einen Spaziergang den schönen kleinen Park mit der Neptunstatue, neben dem ich bei all meinen Aufenthalten wohnte, sie setzt sich auf eine Bank, holt Notizbuch und Stift heraus, um zu schreiben… Ich hätte sie dort treffen können. Dann trennen sich unsere Wege, denn Patti Smith reist mit dem Eurostar weiter nach London, um das Grab von Simone Weil auf dem Bybrook Cemetery zu besuchen.

Ist das alles für den Leser interessant, weil es Patti Smith ist, die das erzählt? Ich kann es nicht einschätzen, mir fehlt die Distanz, weil es mir ständig so vorkommt, als hätte auch ich das schreiben können, was dann für den Leser wohl weniger interessant wäre, was mich aber nicht daran hindert, es trotzdem aufzuschreiben. – Aber bei all dem, was in diesem Buch so alltäglich-privat daherkommt, geschieht etwas. Wir sehen Patti Smith nämlich nicht nur zu, wie sie da im Café oder auf der Parkbank sitzt und schreibt, wir erleben auch, ohne es in dem Moment zu wissen, wie dabei das entsteht, was einmal eine Geschichte werden wird. Es geht die ganze Zeit gar nicht nur um die biographische, beinahe tagebuchartige Erzählebene – es geht um die geheimnisvolle Alchemie, wie aus all diesem alltäglich Erlebtem sich grundverschiedene Dinge zusammenfügen, wie Motive erkennbar werden, wie sie sich verknüpfen und eine Geschichte entsteht.

Diese Erzählung, ebenfalls mit dem Titel Hingabe, macht den zweiten Teil des Buches aus. Es ist eine seltsame kleine Geschichte von einer jungen Eiskunstläuferin, gerade sechzehn Jahre alt, allein, mittellos, die völlig besessen ist von ihrem Traum „einfach nur zu laufen“.
Sie läuft auf einem zugefrorenen Teich im Wald, nur für sich, nicht für die Augen anderer, bis sie den Mann entdeckt, der ihr schon seit Tagen gefolgt ist und der sie fasziniert beobachtet; ein Mann in den späten Dreißigern, privilegierter Herkunft, ungemein vermögend, der ihr alles bietet – vor allem neue Schlittschuhe, eine Trainerin und die Möglichkeit, unabhängig vom Winter Eislaufen zu können. In der sich entwickelnden Beziehung sind beide auf unterschiedliche Weise Nutznießer. Sie ist geprägt von einer durchaus heftigen und dennoch eher unterkühlten Erotik, und die Atmosphäre bleibt trotz einer überraschenden dramatischen Wendung in etwa so frostig wie auf dem zugefrorenen Teich. Vielleicht lassen mich die Schicksale dieser Figuren deshalb emotional so unberührt, obwohl sie die Phantasie durchaus anzuregen vermögen.

Spannend ist diese Geschichte dennoch – spannend ist es nämlich, darin Motive aus dem ersten Notizbuch-Teil des Buches wiederzuentdecken und zu erahnen, wie sie sich im Kopf der Autorin zusammengesetzt haben.

Der dritte Teil Ein Traum ist kein Traum beginnt und endet wieder als Reflexion über das Schreiben – und führt dazwischen nach Lourmarin ins Haus von Camus. Patti Smith hat eine Einladung von Catherine Camus angenommen. Sie erzählt, wie Catherines Assistent sie am Bahnhof in Aix-en-Provence abholt, „und alle Befürchtungen, die mich zuvor bewegt hatten, zerstreuten sich angesichts seiner Freundlichkeit und dem herzlichen Empfang.“ Ich denke: Ich bin eine sehr privilegierte Leserin, denn ich kann exakt nachfühlen, was sie erlebt hat – ich habe es selbst erlebt, als ich zur Premiere von Joël Calmettes Film Vivre avec Camus nach Aix reiste und mit dieser entwaffnenden Freundlichkeit von Alexandre empfangen wurde, der mir in Nullkommanix alle Scheu genommen hatte, bevor er mich Catherine Camus vorstellte. Es war jene Filmpremiere über Menschen auf der ganzen Welt, für die Albert Camus eine besondere Rolle spielt, und in dem wir beide vorkommen, Patti Smith und ich, weil wir beide auf ganz verschiedene und doch sehr verwandte Weise unsere Leben in Anwesenheit von Albert Camus leben. Im Film erzählt sie, dass es immer wie eine Verabredung mit Camus sei, wenn sie in ihr Notizbuch schreibt, dass sie Der glückliche Tod sicher 20 Mal gelesen habe, und dass sie immer, wenn sie von einer Tournee zurückkehrt und sich zurückzieht, um zu schreiben, erst einmal Camus liest. „Wenn ich schreibe, fühle ich, was ich alles von ihm gelernt habe und immer noch lerne“, sagt sie.

Inzwischen ist es auch in meinem Café so laut geworden, dass ich nicht mehr schreiben kann. Verursacht nicht von Arbeitern mit Presslufthämmern (das wäre mir lieber), sondern von zwei Frauen, die sich in raumfüllender Lautstärke auf dem Mobiltelefon nervtötende Musik vorspielen, und die es offenbar nicht die Bohne interessiert, dass sie nicht allein auf der Welt sind. Bevor mein aufsteigender Zorn über diese sich derzeit scheinbar explosionsartig vermehrende Spezies der Gattung „IchIchIch“ zu heftig wird und sich der Graben der étrangeté zwischen mir und meinen Mitdaseienden noch weiter auftut, verlasse ich das Café. Dankbar für diese lesende, schreibende Stunde, in der ich erneut erfahren habe, wie sich zwischen Autor und Leser ein geheimnisvolles Band knüpft, wie es sich mit jeder gelesenen Seite weiter verwebt und sich schließlich ausspannt als ein verbindendes Netz zwischen den Ufern zweier Seelen, die sich im richtigen Leben wohl nie begegnen werden. Thank you, dear Patti Smith, and happy happy birthday!

***

Patti Smith, Hingabe. Aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2019

*Francine du Plessix Gray: Simone Weil. Penguin books 2001 (nur noch antiquarisch, z.B. hier)

Albert Camus, Lektüre fürs Leben. Doku von Joel Calmettes (Arte 2013). Beitrag mit Patti Smith ab ca. Minute 48.

***

Patti Smith in Kürze: 1946 in Chicago/USA geborene Musikerin und Songwriterin, gerne und sehr häufig als „Godmother of Punk“ bezeichnet. Sie selbst verstand sich nach eigenen Worten immer mehr als Lyrikerin, der ihre Songs die Möglichkeit geben, ihre Gedichte vorzutragen – eine Gemeinsamkeit mit ihrem engen Freund Bob Dylan, für den sie stellvertretend 2016 in Stockholm den Literaturnobelpreis abholte. Seit Ende der 1960er Jahre lebt sie in New York, 2017 kaufte sie das Haus des französischen Dichters Arthur Rimbaud in Roche/Frankreich. Das Musikmagazin Rolling Stone listet sie auf Rang 47 der 100 größten Musiker sowie Rang 74 der 100 besten Songwriter aller Zeiten. Dies und mehr lässt sich rasch bei Wikipedia nachlesen. Wikipediabeitrag über Patti Smith

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Verwandte Beiträge im Blog
ARTE.TV: „Leben mit Camus“ (oder wie ich einmal in einen Film über Camus hineingeraten bin)
Wo Camus heute keinen Kaffee mehr trinken würde (Beitrag über das Café Flore)
Ein Paris-Spaziergang der etwas anderen Art: Jochen Stückes „Pariser Album“ im Wuppertaler Von der Heydt-Museum
Eine Reihe von Paris-Spaziergängen auf den Spuren von Camus im Blog beginnt hier
Eine Reihe von Beiträgen aus Sète in Blog beginnt hier
Ein Totenreich am leuchtenden Meer, auf der lächelnden Erde (über den Cimetière Marin)

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Auf ein Gedicht und ein Glas Wein mit Camus

Immer, wenn der Blog unter den diversen Beanspruchungen des Alltagslebens länger mal im Schattendasein vor sich hindämmert, freue ich mich besonders, wenn jemand kommt und ihn aufweckt. In diesem Fall gilt mein Dank dem Autor Tuncay Gary aus Berlin. Er schreibt:

„Immer wieder schaue ich gerne in Ihren Blog ,365 Tage Camus‘. Mein neuer Gedichtband, erschienen im KLAK Verlag, trägt den Titel Camus trinkt ein Glas Wein. Sehr gerne sende ich Ihnen das Titelgebende Gedicht und auch das Umschlagbild des Buches. Vielleicht möchten Sie beides in Ihren Blog aufnehmen.“

Was ich hiermit gerne tue. Machen wir uns also zur Lektüre gleichmal eine Flasche Rotwein auf und trinken gemeinsam mit Camus ein Glas! In diesem Sinne: Ein schönes Restwochenende und santé!

Tuncay Gary ist Schauspieler & Dichter, Regisseur & Dramaturg, Literatur- & Theaterpädagoge und lebt in Berlin. Camus trinkt ein Glas Wein ist sein sechster Gedichtband und erscheint am 1. Januar 2022 im KLAK Verlag Berlin (ISBN: 978-3-948156-41-1;
15 Euro). www.tuncay-gary.de

Camus trinkt ein Glas Wein
steigt in sein Auto
fährt los
ohne Gallimard
die Landstraße entlang

Ruhig ist es auf
der Straße
leer und ohne Hindernis

Paris liegt weit
die Fensterscheiben
heruntergekurbelt
fährt er und fährt

Plötzlich bremst er
bleibt stehen
steigt aus
und beobachtet
einen Baum
ein Baum
wie jeder andere
aber dennoch
steht er davor
und ist erstarrt
für eine Weile

Ewigkeiten vergehen
oder einige Sekunden

Er steigt ein
in das Auto
fährt und fährt
nach Paris
weit weg von
Lourmarin
an diesem Novembertag

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Camus und ich gratulieren Dostojewski zum Geburtstag

„Man muss das Leben lieben, ehe man seinen Sinn liebt, sagt Dostojewski. Gewiss, und wenn die Liebe zum Leben verschwindet, tröstet uns kein Sinn darüber hinweg.“

Büste am Dostojewski-Haus in Baden-Baden. © Foto: akr

Eine meiner Lieblingsnotizen aus dem Tagebuch von Albert Camus, aus dem September 1949 (und deshalb auch schon mehrfach hier im Blog zitiert…). Heute ist aber ein schöner Anlass, um das Zitat nochmal hervorzuholen, denn Fjodor Dostojewski wurde am heutigen 11. November vor 200 Jahren in Moskau geboren (und ist am 9. Februar 1881 in Sankt Petersburg gestorben).

Eingebaut hat Camus diesen Gedanken in seine Dramatisierung von Dostojewskis Roman Die Dämonen, die unter dem Titel Die Besessenen am 30. Januar 1959  im Théâtre Antoine in Paris uraufgeführt wurde. Dort lässt Camus Stawrogin fragen: „Sie glauben an das ewige Leben in der anderen Welt?“ und Kirillow antwortet: „Nein, aber an das ewige Leben in dieser.“

In diesem Sinne: Einen herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag an Fjodor Dostojewski!

In der Süddeutschen Zeitung stellt Deniz Utlu heute aus diesem Anlass die Verbindung zwischen Camus und Dostojewski her, eben mit dem obigen Zitat. Zum Artikel geht’s hier.

Mehr zu Camus und Dostojewski im Blog:
Auflehnung im Absurden
Albert Camus spricht über „Die Besessenen“
Von zerrissenen und toten Seelen
Sisyphos trifft Christus auf dem Blumenkübel – oder: Immer nur ein Schritt bis zu Camus

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Geballtes Camus-Programm beim Festival-Sonntag in Aachen

Ein so dichtes und abwechslungsreiches Programm zu Camus wie am kommenden Sonntag beim Festival in Aachen bekommt man nur selten geboten. Sicher kann man sich je nach Interesse den ein oder anderen Programmpunkt herauspicken – oder sich auf einen langen Tag auf Burg Frankenberg einstellen. Denn zweifellos wäre es schade um jeden davon. Trotzdem muss ich gestehen, dass ich mich auf einen davon besonders freue: Nämlich auf das Gespräch zwischen Heinz Robert Schlette und Oliver Victor (12 Uhr). Nicht alle Tage gibt es die Gelegenheit, einen 90-Jährigen und einen 30-Jährigen, die beide dieselbe intensive Leidenschaft verbindet, im Gespräch zu erleben. Beide von großer Sachkenntnis zu Camus (der eine freilich mit einem Vorsprung von 60 Jahren), dürfte es spannend sein, welche gemeinsamen oder verschiedenen Perspektiven auf das Werk von Camus deutlich werden.

Spannend sicher auch der Filmbeitrag Les vies d’Albert Camus (14 Uhr) mit seltenen Filmaufnahmen und Originalbildern aus der Welt von Camus und mit ihm. Bei dem Kurzfilm Der Fremde von Julian Withalm (17.30 Uhr) handelt es sich gar um eine Weltpremiere. Um die Frage, was Camus mit anderen Denkern verbindet und wie er sich wieder von ihnen abgrenzt, geht es in den Vorträgen von Lou Marin (15.30 Uhr) und Bernd Oei (19 Uhr). Mit einer literarisch-musikalischen Soirée klingt der lange Tag aus – aber zum Glück ist ja der Montag ein Feiertag! Und da geht es um 11 Uhr dann noch einmal weiter mit einem Vortrag von Christoph Vormweg über Albert Camus und Heinrich Böll, bevor das Festival bei einem „verre de l’amitié“ ausklingt.

Das gesamte Programm mit allen Punkten findet sich auf der Festival-Webseite. Dort sind auch die Vorverkaufsstellen in Aachen gelistet. Außerdem gibt es die Bestellhotline +49 1575 2878898 (Di, Do und Fr 11-19 Uhr). Tickets für einzelne Programmpunkte kosten 5,– / 3,– Euro,  Tageskarten 15,– / 10,– Euro und die Festivalkarte mit Eintritt zu allen Veranstaltungen 40,– / 25,– Euro. 

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Vorträge, Film, Lyrik und Gesprächsrunde – ein vollgepackter Samstag beim Albert-Camus-Festival in Aachen

Der kommende Samstag, 30. Oktober 2021, wird ohne Zweifel der intensivste Tag beim Albert-Camus-Festival in Aachen. Bereits vormittags geht es los mit der Präsentation und der Prämierung der Arbeiten aus dem Jugendwettbewerb (mehr dazu bereits im Blog). Dann werden bis zum Abend ganz verschiedene Facetten des Werks von Albert Camus aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen Mitteln beleuchtet:

Mit Jürgen Kippenhan und Rudolf Lüthe sind zwei bekannte Aachener Philosophen zu Gast. Ersterer wird um 13 Uhr den für Camus zentralen Begriff des „Absurden“ unter die Lupe nehmen, der zweite richtet um 16 Uhr unter dem Titel „Vom rechten Maß“ den Blick auf Camus‘ Beitrag nach einem gelingenden, ja glücklichen Leben gerade im Angesicht der Absurdität. Dazwischen nimmt Dieter Hans das Publikum mit „Frankreichgedichten“ mit auf eine literarische Exkursion (14.30 Uhr). Sehr spannend wird sicherlich auch um 17.30 Uhr die Präsentation des Kurzfilms „Die Gerechten“ mit anschließendem Gespräch – wobei sich der junge Filmemacher Antoine Schweitzer speziell den vierten Akt des Dramas vorgenommen hat (in dem die Witwe des getöteten Großfürsten den Attentäter Ivan Kaliajew im Gefängnis besucht und dieser seine Begnadigung ablehnt). Schließlich beendet eine hochkarätig besetzte Podiumsrunde den vollgepackten Tag mit einem Gespräch über die Freiheit der Presse.

Alle Veranstaltungen des Samstags auf Burg Frankenberg, Goffartstraße 45, Aachen.

Das Programm mit allen Punkten findet sich auf der Festival-Webseite. Dort sind auch die Vorverkaufsstellen in Aachen gelistet. Außerdem gibt es die Bestellhotline +49 1575 2878898 (Di, Do und Fr 11-19 Uhr). Tickets für einzelne Programmpunkte kosten 5,– / 3,– Euro,  Tageskarten 15,– / 10,– Euro und die Festivalkarte mit Eintritt zu allen Veranstaltungen 40,– / 25,– Euro. 

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„Revolte heute“ – Podiumsdiskussion mit Aktivisten beim Camus-Festival in Aachen

Die „Revolte“ ist eines der zentralen Themen überhaupt im Gedankenkosmos von Albert Camus. In seinem Gesamtwerk stellen die von ihm selbst so zugeordneten „Werke der Revolte“ den zweiten großen Werkkomplex nach den „Werken des Absurden“ dar. Immer wieder haben sich Aktivisten in ihrem Engagement auf Ideen von Camus berufen – wie zum Beispiel der Menschenrechtsaktivist und Gründer der „Grünhelme“ Rupert Neudeck. 
Lassen sich auch bei heutigen Bewegungen, die für eine Sache streiten und bei denen der Protest gegen herrschende Verhältnisse immanent ist, Berührungspunkte zu Camus‘ Revolte-Verständnis ausmachen? Die Initiatoren des Camus-Festivals in Aachen suchen das Gespräch. 

„Die Podiumsdiskussion Revolte heute steht ganz besonders im Zeichen unserer Festival-Überschrift Der Gegenwart alles geben„, sagt Holger Vanicek, (Mit-)Organisator des Festivals. „Mit vor allem jungen Menschen wollen wir darüber diskutieren, was die heutigen (Jugend-) Bewegungen ausmachen, welche Chancen sich bieten, wie radikal sie sich gebärden sollten und was sie von anderen Bewegungen unterscheidet.“

Holger Vanicek und Jürgen Kippenhan von der Albert-Camus-Gesellschaft diskutieren mit: Niklas Schinerl (Greenpeace DE), Lina Gobbelé (Fridays for Future DE) und Florian Ötztürk (Anti-Braunkohle Aktivist).

Termin: Freitag, 29. Oktober, 19.30 Uhr im Haus der evangelischen Kirche, Frère-Roger-Straße 8-10, Aachen. Der Eintritt ist frei. Platzgarantie gibt’s mit einer (kostenlosen) Karte bei den Vorverkaufsstellen. Ansonsten Einlass ab 19 Uhr solange Plätze frei sind. 

Das Programm mit allen Punkten findet sich auf der Festival-Webseite. Dort sind auch die Vorverkaufsstellen in Aachen gelistet. Außerdem gibt es die Bestellhotline +49 1575 2878898 (Di, Do und Fr 11-19 Uhr). Tickets für einzelne Programmpunkte kosten 5,– / 3,– Euro,  Tageskarten 15,– / 10,– Euro und die Festivalkarte mit Eintritt zu allen Veranstaltungen 40,– / 25,– Euro. 

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„Soirée camusienne“ beim Festival in Aachen: Ein Abend für viele Sinne

„Ein starker Abend erwartet uns am Festival-Donnerstag bei unserer Soirée Camusienne“, verspricht Holger Vanicek, Vorsitzender der Albert-Camus-Geselleschaft und (Mit)-Organisator des Camus-Festivals vom 26. Oktober bis 1. November 2021 in Aachen. 
Denn stark seien sie, die Positionen, die junge Menschen zu der im Rahmen des Festivals ausgeschriebenen Challenge eingereicht haben. Das Festival-Team hatte Jugendliche der Region dazu aufgerufen, sich mit Albert Camus und/oder seinen literarischen, philosophischen oder politischen Themen auseinanderzusetzen. 

«Wie gehst Du mit den Widersprüchen des Lebens um?» «Woran orientierst Du Dich?» «Was ist Deine Revolte?» 

… so lauteten die leitenden Fragen. In welcher Art die Jugendlichen ihre Bearbeitungen präsentieren wollen, blieb ihnen überlassen. Die Ergebnisse sind vielfältig: Filme, Projektionen und Beiträge aus der bildenden Kunst werden am Donnerstagabend bei der Soiree zu sehen sein und ebenso am Samstagvormittag, 30. Oktober, 11 Uhr, auf Burg Frankenberg, Goffartstraße 45 in Aachen.

Ein spannender (und starker) Ansatz der Auseinandersetzung junger Menschen mit Camus war auch das Projekt „Camus4solidarity“ an der Uni Bremen. Unter der Leitung der Philosophin Swantje Guinnebert haben Studierende aus der Lektüre von Camus‘ Roman Die Pest u.a. eine Plakataktion durchgeführt, um Camus‘ Ideen in die Öffentlichkeit zu tragen (365tage-camus hat darüber berichtet). Bei der Soirée berichten Anna Maria Stock und Gina Sophie Franke im Gespräch von ihren Erfahrungen.

Poetry Slam und Multimediaperformance zu Caligula

Und dann gibt es noch zwei spannende künstlerische Beiträge an diesem Abend: Florian Stein präsentiert „Lyrik mit Camus“ in der ganz speziellen Weise der jungen Kunstform des Poetry Slams. Und unter dem Titel „Albert Camus‘ Caligula“ ist eine Bearbeitung des Dramas von Holger Vanicek als Multimedia-Performance zu erleben. 

Alles in allem: Ein Abend für viele Sinne. 

Termin: 
Donnerstag, 28. Oktober 2021, 18-22 Uhr (Einlass 17.30 bis 20 Uhr), Aula Carolina, Pontstraße 7, Aachen. 

Das Programm mit allen Punkten findet sich auf der Festival-Webseite. Dort sind auch die Vorverkaufsstellen in Aachen gelistet. Außerdem gibt es die Bestellhotline +49 1575 2878898 (Di, Do und Fr 11-19 Uhr). Tickets für einzelne Programmpunktekosten 5,– / 3,– Euro,  Tageskarten15,– / 10,– Euro und die Festivalkartemit Eintritt zu allen Veranstaltungen 40,– / 25,– Euro. 

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Camus-Festival Aachen: Die Liebe und die Pest machen den Auftakt – Vortrag, Lesung und Musik

Wie angekündigt ab heute nun einige Hinweise auf ausgewählte Programmpunkte des Albert-Camus-Festivals, das vom 26. Oktober bis 1. November in Aachen stattfindet. Dass ich ausgerechnet mit meinem eigenen Vortrag beginne, ist nicht der puren Eitelkeit geschuldet – er ist nun mal schlicht der Eröffnungsvortrag, worüber ich mich sehr freue. Das Festival wird schlaglichtartig viele unterschiedliche Aspekte von Camus‘ Denken und Schaffen beleuchten, und so scheint es mir nicht verkehrt, zu Beginn einen Überblick über die großen, auf einander folgenden „Stadien“ seines Gesamtwerkes zu geben – das immer noch allzu oft auf die beiden Schlagwörter des Absurden und der Revolte reduziert wird. Wie das gesamte Festival ist aber auch dieser Vortrag nicht an ein universitäres Spezialistenpublikum gerichtet, sondern will dazu einladen, Camus in seiner ganzen Fülle (neu oder wieder) zu entdecken und eigene Fragen im anschließenden Gespräch zu vertiefen. Hier der Ankündigungstext aus dem Programmheft: 

Die Welt bietet keine Wahrheiten sondern Liebesmöglichkeiten

Bis heute wird das Denken von Albert Camus mit den Begriffen des Absurden und der Revolte identifiziert. Camus hat sein Werk jedoch auf drei „Stadien“ hin angelegt: Das dritte sollte das der Liebe sein. Sein früher Unfalltod im Jahr 1960 verhinderte die Ausarbeitung dieses abschließenden Werkstadiums. Was lässt sich trotzdem darüber sagen? Und sollte uns die Liebe tatsächlich vor dem Absurden „retten“ können, wie es eine frühe Notiz von Camus nahelegt? In ihrem Vortrag geht Anne-Kathrin Reif der Spur der Liebe im Werk von Camus nach und überprüft das, was nach romantischer Ausflucht klingen mag, auf seine Relevanz für die Herausforderung gegenwärtigen Existierens.

Termin: Dienstag, 26. Oktober, 19.30 Uhr, im LOGOI, Jakobstraße 25a, Aachen.

Am nächsten Tag, Mittwoch, 27. Oktober (19.30 Uhr) geht es mit einer schönen literarisch-musikalischen Veranstaltung weiter, die dazu einlädt, Camus in der Originalsprache zu lauschen. Elsa Treppo liest ausgewählte Textauszüge aus Albert Camus‘ Roman Die Pest, der seit der Corona-Pandemie einen regelrechten Boom erlebt hat. Wie soll ich handeln, wer ist schuldig, gehöre ich hier hin, welche Lehren kann ich ziehen …? Fragen, die nicht nur die Protagonisten des Romans umtreiben, sondern nicht nur aber besonders in diesen Zeiten uns alle angehen. Es wird spannend sein zu erleben, wie der Komponist Paul Pankert mit seinen musikalischen Improvisationen auf Inhalt und Atmosphäre der Textpassagen eingeht.

Das Programm mit allen Punkten findet sich auf der Festival-Webseite. Dort sind auch die Vorverkaufsstellen in Aachen gelistet. Außerdem gibt es die Bestellhotline +49 1575 2878898 (Di, Do und Fr 11-19 Uhr). Tickets für einzelne Programmpunktekosten 5,– / 3,– Euro,  Tageskarten15,– / 10,– Euro und die Festivalkartemit Eintritt zu allen Veranstaltungen 40,– / 25,– Euro. 

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Camus-Festival in Aachen startet am 26. Oktober 2021

Ein Riesenprogramm mit zwanzig Programmpunkten an sieben Tagen haben Holger Vanicek und seine Mitstreiter*innen von der Albert- Camus-Gesellschaft in Aachen auf die Beine gestellt: Vorträge, Gespräche, Lesungen, Film und Theater sowie ein Jugendwettbewerb soll Camus‘ Literatur, Philosophie und Lebenshaltung einem interessierten Publikum näher bringen, ihre Relevanz auch für die Fragen unserer Zeit beleuchten und zu Austausch und Diskussion über aktuelle Themen und Herausforderungen einladen. Keine Tagung für Camus-Spezialisten also, sondern eine Woche mit Festivalcharakter, die vielfältige und ganz unterschiedliche Gelegenheiten zur Entdeckung oder Wiederentdeckung von Albert Camus bietet, mit dem viele ältere Menschen hauptsächlich Erinnerungen an ihre Schulzeit verbinden und viele jüngere wenig bis gar nichts. Dazu Holger Vanicek (Vorsitzender der AC-Gesellschaft und auch bekannt unter seinem literarischen Pseudonym Sebastian Ybbs):

Das Festival ist, ausgehend von den Ideen Albert Camus‘, eine Auseinandersetzung mit unserer Gegenwart, ihren gesellschaftlichen Herausforderungen und den Ambitionen der Menschen, die heute leben. Unsere Veranstaltungen richten sich nicht nur an Geisteswissenschaftler, Literaturbeflissene oder Theaterkenner, wir streben eine Begegnung von Menschen aus allen Gesellschaftsschichten an, die sich auch unvorbelastet von unseren Angeboten begeistern lassen. Indem wir uns insbesondere an junge Leute wenden, wollen wir das Festival zudem als Begegnung der Generationen begreifen.

Das Festivalmotto Der Gegenwart alles geben ist (natürlich) einem Camus-Zitat entlehnt:

„Die wahre Großzügigkeit der Zukunft gegenüber besteht darin, in der Gegenwart alles zu geben. Die Revolte beweist dadurch, dass sie die Bewegung des Lebens selbst ist, und dass man sie nicht leugnen kann, ohne auf das Leben zu verzichten. Ihr Aufschrei lässt jedesmal ein Wesen sich erheben.“ (1)

Das Programm mit allen Punkten findet sich auf der Festival-Webseite. Dort sind auch die Vorverkaufsstellen in Aachen gelistet. Außerdem gibt es die Bestellhotline +49 1575 2878898 (Di, Do und Fr 11-19 Uhr). Tickets für einzelne Programmpunkte kosten 5,– / 3,– Euro,  Tageskarten 15,– / 10,– Euro und die Festivalkarte mit Eintritt zu allen Veranstaltungen 40,– / 25,– Euro.

In den nächsten Tagen gibt’s hier im Blog noch ausführlichere Hinweise zu einzelnen Veranstaltungen des Festivals. Und natürlich freue ich mich schon sehr, dass ich das Festival mit einem Vortrag eröffnen darf!

(1) Albert Camus, Der Mensch in der Revolte. Aus dem Französischen übertragen von Justus Streller. Neubearbeitet von Georges Schlocker unter Mitarbeit von Francois Bondy. Rowohlt, Reinbek b. Hamburg 1969, S. 246

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