Archiv des Autors: Anne-Kathrin Reif

Camus-Corona-die Pest-und ich-Tagebuch (9) – Wieder lieferbar: Mehl, Hefe, Klopapier und „Die Pest“

Samstag, 2. Mai 2020. Tatsächlich scheint sich wieder ein wenig Normalität einzustellen, auch wenn der Anblick von ausnahmslos maskierten Menschen im Supermarkt und vor allem die vernuschelte Kommunikation durch die Spuck- und eben leider auch Sprachbarriere noch etwas gewöhnungsbedürftig sind. … Weiterlesen

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Camus-Corona-die Pest-und ich-Tagebuch (8) – endlich Regen

30. April 2020. Endlich Regen. Großes Aufatmen. Nicht nur, weil sich das Land, weil sich sämtliche Sträucher, Bäume, Gräser, Kräuter und Blumen geradezu hörbar freuen. Nicht nur, weil jetzt mehr von den Nichtskapierern und den Schnellvergessern zuhause bleiben, statt sich … Weiterlesen

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Camus-Corona-die Pest-und-ich-Tagebuch (7) – Die Krankheit als Kloster

17. April 2020. Tag 31 nach dem „Shutdown“, der Schließung der Läden, Restaurants, Museen, Clubs, Cafés, Konzerthäuser und Wasnichtalles und der weitgehenden Kontaktbeschränkungen, geht zu Ende. Ein ganzer Monat (für mich) ohne Arbeit, ohne Verpflichtungen, ohne die gewohnten Ablenkungen und … Weiterlesen

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Camus-Corona-die Pest-und ich-Tagebuch (6) – Nur keine Langeweile (und Camus auf allen Kanälen)

9. April 2020. Bei all den Parallellen, die man zwischen dem Pestzustand bei Camus und dem Coronazustand unserer Tage feststellen kann – eines ist so ganz und gar anders: Wir können uns nicht über ein fehlendes Kultur- und Unterhaltungsangebot beklagen. … Weiterlesen

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Camus-Corona-die Pest-und ich-Tagebuch (5) – Von Lähmung und Gegengift

7. April 2020. Ich muss zugeben, dass es mir nicht leicht fällt, hier am Ball zu bleiben. Und das, obwohl ich mir jeden Vormittag von Wolfgang Tischer vom literaturcafé.de aus der Pest vorlesen lasse. Oder vielleicht auch eben deshalb. Allein, … Weiterlesen

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Camus-Corona-die Pest-und ich-Tagebuch (4)

3. April 2020. Ich bin in diesen Tagen zwischen zehn und elf Uhr vormittags nicht zu sprechen. Genau gesagt: bis zum 10. April. In dieser Zeit nämlich liest Wolfgang Tischer im Literaturcafé.de montags bis freitags live ein Stück aus der … Weiterlesen

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Camus-Corona-die Pest-und ich-Tagebuch (3) – Kleine Fluchten

„Am 28. April indessen gab Ransdoc eine Ausbeute von ungefähr 8000 Ratten bekannt, und in der Stadt erreichte die Beklemmung ihren Höhepunkt. Man verlangte durchgreifende Maßnahmen, man klagte die Behörden an, und einige, die ein Haus am Meer besaßen, spielten … Weiterlesen

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Camus-Corona-die Pest-und ich-Tagebuch (2) – oder: Wir leben alle in Oran

27. März 2020. Aufwachen an einem strahlend sonnig-kalten Frühlingsmorgen, die Vögel zwitschern wie verrückt. Der erste Blick aus dem Fenster geht über Wuppertaler Dächer hinweg zu den bewaldeten Hügeln gegenüber. Die Welt sieht aus wie immer. Und jeden Morgen aufs … Weiterlesen

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Camus-Corona-die Pest-und ich-Tagebuch (1)

„Was macht man eigentlich als Kulturjournalistin, wenn keine Kultur mehr stattfindet?“ Die Anteil nehmende Frage erreichte mich heute per Mail. Gestern hätte ich noch antworten können: „Man formuliert Absagen“. Aber jetzt sind alle Absagen raus, und ich kann nur sagen: … Weiterlesen

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Literarische Soirée: Albert Camus‘ Heimkehr in die Wüste

Wer sich auch nur ein bisschen mit Albert Camus beschäftigt hat weiß, wie sehr seine (verlorene) algerische Heimat ein Leben lang für ihn Kraftquelle und Sehnsuchtsort geblieben ist. In seinen literarischen Essays wie Der Wind in Djemila oder Hochzeit in … Weiterlesen

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