Archiv der Kategorie: Aus meinem Tagebuch

Camus-Corona-die Pest-und ich-Tagebuch (4)

3. April 2020. Ich bin in diesen Tagen zwischen zehn und elf Uhr vormittags nicht zu sprechen. Genau gesagt: bis zum 10. April. In dieser Zeit nämlich liest Wolfgang Tischer im Literaturcafé.de montags bis freitags live ein Stück aus der … Weiterlesen

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Camus-Corona-die Pest-und ich-Tagebuch (3) – Kleine Fluchten

„Am 28. April indessen gab Ransdoc eine Ausbeute von ungefähr 8000 Ratten bekannt, und in der Stadt erreichte die Beklemmung ihren Höhepunkt. Man verlangte durchgreifende Maßnahmen, man klagte die Behörden an, und einige, die ein Haus am Meer besaßen, spielten … Weiterlesen

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Camus-Corona-die Pest-und ich-Tagebuch (2) – oder: Wir leben alle in Oran

27. März 2020. Aufwachen an einem strahlend sonnig-kalten Frühlingsmorgen, die Vögel zwitschern wie verrückt. Der erste Blick aus dem Fenster geht über Wuppertaler Dächer hinweg zu den bewaldeten Hügeln gegenüber. Die Welt sieht aus wie immer. Und jeden Morgen aufs … Weiterlesen

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Camus-Corona-die Pest-und ich-Tagebuch (1)

„Was macht man eigentlich als Kulturjournalistin, wenn keine Kultur mehr stattfindet?“ Die Anteil nehmende Frage erreichte mich heute per Mail. Gestern hätte ich noch antworten können: „Man formuliert Absagen“. Aber jetzt sind alle Absagen raus, und ich kann nur sagen: … Weiterlesen

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Vom Abschied – In memoriam Wolfgang Janke

Wann hat das eigentlich angefangen, dass ich nach einer Weile Abwesenheit von Zuhause den Briefkasten immer mit einem bangen Gefühl aufschließe? Ich weiß nicht, wann genau es angefangen hat. Aber seit einer Weile ist es so, jedesmal ist der bange … Weiterlesen

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Von echtem und falschem Gezwitscher und der Sehnsucht, die Füße in den Sand zu graben

Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als ich zum ersten Mal den großartigen, an Camus‘ Erzählung Der Gast angelehnten Film Loin des hommes (Den Menschen so fern) anschaute. Ich saß mit einigen Freunden im Kino und war vollkommen … Weiterlesen

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Von zärtlicher Gleichgültigkeit der Welt und tendresse humaine (aus meinem Tagebuch)

Capoliveri/Elba. Es gibt keine Wiederholungen, und man holt die Vergangenheit nicht ein. Dennoch ist es ein neuerliches Glück, an einen Ort zurückzukehren, an dem man vor langer Zeit glücklich gewesen ist, und ihn ohne allzu große Veränderungen vorzufinden. Gewiss, es … Weiterlesen

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Aus meinem Tagebuch (1)

Samstag, 12. Juli 2014. Das Tagebuch trägt seinen Namen gerade mal wieder zu Unrecht: Die Seiten bleiben schon seit Tagen leer. Das liegt daran, dass das Leben gerade umso voller ist. Und man kann nicht zugleich mitschwimmen und protokollieren, jedenfalls habe … Weiterlesen

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