„Wie leben ohne Sinn?“ – Camus bei der phil.Cologne 2015

Der junge Camus, im Hintergrund der seinen Stein stemmende Sisyphos: Eine Projektion bei der Camus-Revue im Rahmen der phil.Cologne 2013. Foto: privat

Der junge Camus, im Hintergrund der seinen Stein stemmende Sisyphos: Eine Projektion bei der Camus-Revue im Rahmen der phil.Cologne 2013. Foto: privat

Nun hat es hier im Blog weder für April noch für Mai eine ordentliche Monatsvorschau gegeben, weshalb es dringend an der Zeit ist, mal einiges auf neueren Stand zu bringen. Fangen wir an mit der diesjährigen phil.Cologne  – bevor es schon wieder zu spät ist, um noch Karten zu bekommen. Denn das vom 27. Mai bis 3. Juni 2015 nunmehr zum dritten Mal stattfindende internationale Philosophiefestival in Köln schickt sich an, eine ähnliche Erfolgsgeschichte zu werden wie das Vorbild lit.Cologne. Acht Festivaltage, die mit 40 interessanten, zum Mitdenken einladenden Veranstaltungen vollgestopft sind! Schon bei der phil.Cologne 2013 war der Hauptabend im Großen Sendesaal des WDR Camus gewidmet, und ich denke sehr gerne an die Camus-Revue „Das Glück des Sisyphos“ zurück, bei der ich Podiumsgast sein durfte. Auch in diesem Jahr ist Camus am Abschlusstag Thema: Jürgen Kippenhan vom LogoiInstitut für Philosophie und Diskurs in Aachen (welches auch die Deutsche Albert Camus-Gesellschaft beherbergt) ist am 3. Juni Gesprächspartner von Moderatorin Gisela Steinhauer im Kleinen Sendesaal des WDR zum Thema „Wie leben ohne Sinn? Ein Versuch über das Absurde“. Auf der Seite der phil.Cologne heißt es dazu:

Wie gerne wären wir in jedem Moment der Autor unserer eigenen Lebensgeschichte! Wir versuchen, im Alltag Sinn zu stiften, denn nur so können wir handeln und uns in dieser Welt orientieren. Aber immer wieder lehren uns Schicksalsschläge, dass wir ohnmächtig und hilflos sind. Wir führen ein Leben in Sorge. Jederzeit kann uns das Gefühl der Absurdität, wie Albert Camus meinte, „an einer beliebigen Straßenecke anspringen“. Allerdings kannte Camus auch ein Gegengift: Das Schicksal kann durch Verachtung überwunden werden. Wie geht das? Wie gehen wir um mit Situationen, in denen der Sinn verloren geht? Diesem Thema wird Jürgen Kippenhan vom LogoiInstitut für Philosophie und Diskurs in Aachen einen Abend lang nachgehen.

Mittwoch, 3.6.2015, 18 Uhr, WDR Funkhaus, Kleiner Sendesaal, Wallrafplatz, Köln-Innenstadt. Vorverkauf 18 Euro, ermäßigt 14,50 Euro, Abendkasse 20 Euro. Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie bei Kölnticket unter 0221/2801 oder www.koelnticket.de

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