Vom Ziel des Lebens und der Kunst

Ausgerechnet die Rubrik „Aktuelles zum Camus-Jahr“ schläft in diesem Blog noch ziemlich ungestört vor sich hin. Das liegt im Wesentlichen daran, dass ich dazu einfach noch nicht viel gefunden habe. Jetzt aber stolperte ich über den Bundeskongress des Verbandes der Französisch-Lehrerinnen und -lehrer, der vom 28. Februar bis 2. März an der Ruhr-Universität Bochum stattfindet.

  • Der Romanist und Historiker Dr. Heiner Wittmann hält in diesem Rahmen einen Vortrag zum Thema „Albert Camus, Revolte, Kunst und Moral“. Er schreibt in seiner Ankündigung: „Albert Camus entwickelt in seinen theoretischen und fiktionalen Werken eine Auffassung von Kunst, die für ihn untrennbar mit der Freiheit verbunden ist. Aber immer noch wird sein Werk – besonders für Schüler – heute meist nur auf die Bestimmung des Absurden reduziert. Erst allmählich entsteht in der Öffentlichkeit ein anderes Bild von Camus, die seine Hellsichtigkeit im Nachhinein in beeindruckender Weise bestätigt.“ Der Vortrag findet statt am Freitag, 1. März, 11-11.45 Uhr.

Dazu heute das Zitat des Tages:

„Das Ziel der Kunst, das Ziel eines Lebens kann nur darin bestehen, die Summe von Freiheit und Verantwortung, die in jedem Menschen und in der Welt liegt, zu vergrößern.“ (1)

(1) Albert Camus, Die Wette unserer Generation,  in: Fragen der Zeit, Rowohlt-Verlag, Reinbek b. Hamburg 1960, S. 193.

 

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