Und gleich noch ein Nachschlag: Mehr Camus im Januar

Neben dem bereits gestern angekündigten Camus-Festival in Bonn sollen natürlich die weiteren Camus-Termine im Januar nicht vergessen werden. Tatsächlich geht es nämlich bereits munter weiter. Das Missverständnis in der Version als Figurentheater von Nikolaus Habjan am Volkstheater in Wien läuft nach wie vor so gut, dass für die Vorstellung am heutigen 2. Januar spontan wohl keine Karten mehr zu haben sein dürften. Aber zum Glück stehen weitere Termine fest (nämlich am 7. Januar sowie 4., 14. und 23. Februar), und weitere Termine sind in Planung. Am Wochenende vom 15. bis 17. Januar muss man sich zwischen dem Camus-Festival in Bonn und den Aufführungen von Die Gerechten an der Studio-Bühne in Essen entscheiden (15., 16., 17. Januar). Und ganz besonders freut es mich natürlich, dass mein Lieblings-Caligula wieder einmal zu sehen sein wird, nämlich in der Inszenierung von Marco Massafra mit Martin Bretschneider als Caligula am Theater Rottstraße 5 in Bochum (24. Januar). Tags zuvor ist Martin Bretschneider übrigens dort wieder mit seinem hochgelobten Werther-Soloabend zu sehen, und ich hoffe sehr, dass ich’s diesmal endlich dorthin schaffe.

Bleibt noch zu erwähnen, dass auch die Deutsche Albert Camus-Gesellschaft in Aachen schon wieder aktiv ist und am Dienstag, 5. Januar, um 20 Uhr zu ihrem offenen Plenum für alle Camus-Interessierten ins Institut Logoi, Jakobstraße 25a, einlädt. Weitere Termine stehen bereits hier im Blog unter dem Reiter Aktuelles am Seitenkopf. Eine Einladung mit dem jeweiligen Thema und zu weiteren Aktivitäten der Albert-Camus-Gesellschaft wird an alle Interessenten, die ihre Email-Adresse hinterlassen, verschickt (Kontakt: sebastian.ybbs@unitedtelecom.be).

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Ein Kommentar zu Und gleich noch ein Nachschlag: Mehr Camus im Januar

  1. Klaus Stoevesandt sagt:

    Liebe Frau Reif!
    Wunderbar, wie oft das Drama „Die Gerechten“ gespielt wird. Nach den schrecklichen Attentaten vom November in Paris war es eine Hilfe, diesen Text einfach nur zu lesen, um die Brutalisierung des heutigen Terrorismus bis in völlige Sinnlosigkeit unter Missachtung jeglichen Lebens gegenüber dem wahrzunehmen, was diese „zartfühlenden Mörder“ unter Terrorismus verstanden.
    Mein Freund J.-P. Sorg von der „Association Francaise des Amis d´Albert Schweitzer“, auch ein profunder Kenner der Literatur von Camus, berichtete mir, wie ihn dieser Vergleich beim Lesen erschüttert hatte.
    „Ehrfurcht vor dem Leben“ zu Beginn des 20. Jahrhundert formuliert. Wohin sind wir einhundert Jahre später geraten? Camus und auch Schweitzer dürfen nicht vergessen werden.
    Mit Grüßen zum Neuen Jahr
    Ihr Klaus Stoevesandt

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