Übernachten mit Camus: Ein Nachtrag

Eine unverhoffte Weihnachtsüberraschung gab es in diesen Tagen: Nach dem Aufenthalt im Philosophen-Zimmer des Arte-Hotels Luise in Berlin erreicht mich eine Mail des Geschäftsführers. Christian Brée bedankt sich für den schönen Blog-Beitrag und schreibt: „Dabei hätten Sie besser im neuen Camus-Zimmer von Oliver Jordan übernachten sollen, welches er im Frühjahr 2013 fertiggestellt hat.“ Von dem hatte man dem Mann an meiner Seite bei der Buchung nur leider nichts gesagt. Aber so erfahre ich immerhin jetzt, dass das Konzept des Zimmers 304, in dem wir übernachtet haben, eigentlich schon seit Wochen einem neuen Konzept weichen sollte (so erklärt sich schließlich auch Bob Dylan als Lückenfüller – obwohl ich fast sicher bin, doch auch noch eine sinnreiche inhaltliche Verbindung zu Camus herstellen zu können, wenn ich noch ein wenig darüber nachdenke), und dass das neue Camus-Zimmer deutlich größer und zur ruhigen Innenhof-Seite des Hotels gelegen ist. Mitte Januar wird der Künstler (wiederum Oliver Jordan) dort sogar noch einmal Hand anlegen. Und dann folgt der Satz, der die Mail zur Weihnachtsüberraschung macht: „Vielleicht dürfen wir sie ja in dieses Zimmer einmal einladen, wenn es nicht ganz so voll ist bei uns“. Das nenne ich mal eine noble Geste, für die ich mich jetzt schon jetzt herzlich bedanke. Ich hoffe, ich werde die Einladung in absehbarer Zeit einmal annehmen können.

Für alle, die nach meinem Bericht vielleicht Lust bekommen haben, auch einmal mit Camus in Berlin zu übernachten, hier also noch einmal der deutliche Hinweis: Fragen Sie nach dem NEUEN Camus-Zimmer mit der Nummer 510! Einen Eindruck davon kann man sich bereits hier auf der Webseite des Art-Hotels Luise verschaffen.

 

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