Schlagwort-Archive: Suite Camus

Von geheimer Freude und der Pflicht zum Glück (Zitat zum Sonntag – Epilog)

„Gegen Abend ging ich zurück in den Park, und zwar in seinen gepflegteren, garten-ähnlichen Teil neben der Autostraße. Die verwirrende Duft- und Farbenfülle war dahin; in der kühlen Abendluft beruhigte sich der Geist, und der entspannte Leib genoss jenes innere … Weiterlesen

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Camus‘ Lieblingswörter: Das Meer (Zitat zum Sonntag Nr. 10)

„Wunderbare Nacht über dem Atlantik. Diese Stunde, die von der verschwundenen Sonne zum gerade erst aufgehenden Mond reicht, vom noch leuchtenden Westen zum schon dunklen Osten. Ja, ich liebe das Meer sehr – diese ruhige Unermesslichkeit – diese wieder bedeckten … Weiterlesen

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Camus‘ Lieblingswörter: Der Sommer (Zitat zum Sonntag Nr. 9)

„Nichts hat sich verändert! Es geschieht nichts, nichts ist geschehen! Die Jahreszeiten drehen sich um ihre Achse, am lieblichen Himmel ziehen weise Gestirne und verdammen mit ihrer unbeirrbaren Geometrie die tollgewordenen, entgleisten Sterne, die die Himmelswiesen mit ihrem flammenden Schweif … Weiterlesen

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Camus‘ Lieblingswörter: Das Elend (Zitat zum Sonntag Nr. 8)

„Was ich sagen will: Dass man – ohne jede falsche Romantik – Sehnsucht nach einer verlorenen Armut haben kann. Eine gewisse Anzahl im Elend verbrachter Jahre genügt, eine Empfindlichkeit entstehen zu lassen. In diesem besonderen Fall bildet das merkwürdige Gefühl, das … Weiterlesen

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Camus‘ Lieblingswörter: Die Ehre (Zitat zum Sonntag Nr. 7)

„In den Kämpfen unserer Zeit habe ich mich immer mit den Hartnäckigen solidarisch gefühlt, insbesondere mit jenen, die es nie vermochten, an einer gewissen Ehre zu verzweifeln. Ich teilte und teile manch einen Wahn meiner Zeitgenossen. Aber ich habe mich … Weiterlesen

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Camus‘ Lieblingswörter: Die Wüste (Zitat zum Sonntag Nr. 6)

„Die Treppe was endlos und steil, obwohl man hie und da auf einen Absatz aus gestampfter Erde gelangte. Je höher sie stiegen, desto mehr weitete sich der Raum, und sie erhoben sich in ein immer grenzenloseres, kälteres und trockeneres Licht, … Weiterlesen

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Von Chance und Grenze des Menschseins (Zitat zum Sonntag 5)

„Die natürlichste Neigung des Menschen besteht darin, sich und zugleich alle anderen zugrunde zu richten. Wie ungeheuer muss man sich anstrengen, um nur normal zu sein! Und um wie viel mehr noch muss sich jemand anstrengen, der sich selbst und … Weiterlesen

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Maman…! (Zitat zum Sonntag Nr. 4)

„Mama. Die Wahrheit ist, dass ich trotz all meiner Liebe nicht auf der Ebene dieser blinden Geduld ohne Sätze, ohne Pläne habe leben können. Ich habe ihr unwissendes Leben nicht leben können. Ich war dauernd unterwegs, habe die Menschen aufgebaut, … Weiterlesen

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Extrem im Unglück, maßlos im Glück (Zitat zum Sonntag Nr. 2)

„….wenn ich mein Leben und seine geheime Farbe betrachte, verspüre ich in mir etwas wie ein Aufquellen von Tränen. Wie der Himmel dort draußen. Er ist zugleich Regen und Sonnenschein, Mittag und Mitternacht……Ach, Zagreus! Ich denke an die Lippen, die … Weiterlesen

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Ein kurzer Blick zurück und voraus

Von meinem Gefühl, wie rasend schnell die Tage so durchrauschen, sprach ich hier ja wohl schon mal… Wenig originell, zumal ich das Gefühl wohl mit den allermeisten Menschen teile, jedenfalls mit den allermeisten Menschen jenseits des Kindes- und Jugendalters, wo … Weiterlesen

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