Eintauchen in die Farben im Werk von Albert Camus

Plakat der Ausstellung in Aix-en-Provence.

Plakat der Ausstellung in Aix-en-Provence.

So langsam fällt es wirklich schwer, noch den Überblick zu behalten: Die geplante große Camus-Ausstellung in Marseille und Aix-en-Provence zum Camus- und Kulturhauptstadtjahr 2013 ist nach diversen Querelen und Kuratorenwechseln abgesagt; andere finden aber offenbar statt. Ob von langer Hand geplant oder schnell aus dem Hut gezaubert, weil die Komplett-Absage dann doch zu peinlich war, vermag ich nicht zu sagen. Jedenfalls eröffnet am heutigen Samstag, 4. Mai, in Aix-en-Provence die Ausstellung „Albert Camus, les couleurs d’une oeuvre”.

Laut Ankündigung verspricht die Ausstellung ein „Eintauchen in die Farben des Werkes von Albert Camus”. Zwei zeitgenössische Maler (um welche es sich handelt, wird leider nicht gesagt) haben sich anscheinend von Zitaten aus dem Werk Camus’ inspirieren lassen. Sie offenbaren die bunte Palette seiner Schriften, heißt es, und nehmen den Betrachter mit auf eine Reise ums Mittelmeer: nach Italien zum Kreuzgang von Fiesole, nach Pisa und Florenz, zum Aphaia-Tempel in Griechenland, nach Algier und Tifesh in Algerien und auf die Balearen. Parallel dazu werden im centre de documentation Albert Camus die entsprechenden Original-Dokumente gezeigt.

Info: 4. Mai bis 26. Juli in Cité du Livre Cour carrée/ Bibliothèque Méjanes, 8/10 rue Des Allumettes, Aix-en-Provence. Geöffnet täglich außer sonntags, montags 8 bis 18 Uhr, dienstags bis samstags 8 bis 19 Uhr, Eintritt frei. Infos auf der Webseite der Kulturhauptstadt Marseille-Provence hier. Gestoßen bin ich übrigens darauf über die Facebook-Seite von Marseille-Provence 2013, hier gibt laufend aktuelle Informationen zum Programm.

 

 

 

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2 Kommentare zu Eintauchen in die Farben im Werk von Albert Camus

  1. …“Pied Noir’s“ sind wohl immer noch unbeliebt, scheint es. Auch wenn sie Camus heissen…

    • Wilhelm A. Franke sagt:

      Bei „Camus et les couleurs“ fällt mir sein“Meister“ ein , Jean Grenier,
      Professor der Philosophie und Ästhetik an der Universität Paris.
      Jean Grenier hat viele lesenswerte Aufsätze und Monografien zu Kunst
      und Künstlern veröffentlicht.
      Sein Sohn Alain Grenier lebt 80jährig in Paris und Simiane de la Rotonde,
      nicht weit von Loumarin. Er war Diplomat , meines Wissens u.a. auch
      Botschafter in Algerien.

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