Der Camus-Adventskalender: Die 21. Tür geht auf

Tür in Georgien. Mit herzlichem Dank an meine reisefreudige Cousine ©Erika Spindeck!

„Die Krankheit ist ein Kloster mit seiner Ordensregel, seiner Askese, seinem Schweigen und seinen Erleuchtungen.“ *

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Der Camus-Adventskalender. Jeden Tag eine Tür und ein mehr oder weniger zufällig ausgewähltes Zitat als kleiner Gedankenanstoß für den Tag. Ich wünsche allen noch schöne Adventstage!

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*Albert Camus, Tagebücher 1935-1951. Deutsche Übersetzung von Guido G. Meister. 1963,1967 Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, S. 155. Notiz vom November 1942.
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3 Antworten zu Der Camus-Adventskalender: Die 21. Tür geht auf

  1. PIERRE SCHOTT sagt:

  2. Peter Silberbach sagt:

    Guten Tag,

    Dank Ihnen und Camus für diese Anregung! Sollten wir uns nicht immer von Zeit zu Zeit in das Kloster begeben mit seinen Regeln, seiner Askese, seiner Meditation, seinem Schweigen und erleuchtender Erkenntnis? – nicht nur in Zeiten der Krankheit?

    Mit besten Grüssen und Wünschen nach W’tal!

    • Anne-Kathrin Reif sagt:

      Lieber Herr Silberbach, das könnte sicher nicht schaden… Ich verstehe Camus‘ Äußerung allerdings so, dass man die Krankheit SELBST als „Kloster“ betrachten kann – da sie uns Einschränkungen und Regeln auferlegt – und dass man ihr so eine ins Positive gewendete Sichtweise abringen kann. Auch wenn dadurch keineswegs „alles gut“ ist. Besonders für Corona-Zeiten ein guter Gedanke, finde ich. Herzliche Grüße! Anne-Kathrin Reif

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