Danke für die Blumen…

Drei Tage nach dem letzten Eintrag bringt Konstantin Wecker immer noch Besucher auf diesen Blog und mir viel schöne Post. Danke für die Blumen! Sieht ganz so aus, als habe Konstantin Wecker deutlich mehr Anhänger als Camus. Nun ist dies aber ein Camus-Blog und, bei aller wieder entdeckten Liebe, kein Wecker-Blog, und deshalb will ich endlich noch ein paar Zitate nachliefern, deren Gedanken in meinen Text eingeflossen sind. Die Camus-Kenner werden sie zweifellos längst erkannt haben, hier kommen jetzt ordnungsgemäß die Quellenangaben dazu, denn wie immer gilt: Nachlesen lohnt sich.

„Solange der Geist in der reglosen Welt seiner Hoffnungen schweigt, spiegelt und ordnet sich alles zu jener Einheit, die sein Heimweh erseht. Bei seiner ersten Regung aber wird diese Welt brüchig, sie stürzt ein, und wir habe es mit einer Unzahl schillernder Bruchstücke zu tun. Wir müssen es verzweifelt aufgeben, aus ihnen jemals die vertraute, ruhige Oberfläche, die uns den Frieden des Herzens geben würde, wiederherzustellen.”

aus: Der Mythos von Sisyphos, Rowohlt-Verlag, Reinbek b. Hamburg 1959, S. 21

 

Die Welt ist schön, und außer ihr ist kein Heil.

aus: Die Wüste, in Literarische Essays, Rowohlt Verlag, Hamburg 1959, S. 118

 

Ich betrete Italien. Es ist ein nach meiner Seele geschaffenes Land, und ich erkenne die sein Näherrücken ankündigenden Zeichen eines nach dem anderen.”

aus: Tod im Herzen, in Literarische Essays, Rowohlt Verlag, Hamburg 1959, S. 57
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