Schlagwort-Archive: Die Pest

Camus-Corona-die-Pest-und-ich-Tagebuch (vorerst letzte Folge) – oder Vom würgenden Gefühl der Verachtung und wie ein Besuch beim Friseur dagegen helfen kann

14. August 2020. Wäre dieser Blog ein Buch, dann gäbe es hier jetzt ein Kapitel mit lauter leeren Seiten. Dann könnte man es quasi sehen, mein langes, großes Schweigen. „Es ist ja trotzdem nicht leer, dieses Kapitel“, sagt meine Freundin … Weiterlesen

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Albert Camus‘ Kampf gegen die „braune Pest“ – Ein Gastbeitrag von Lou Marin

Fast drei Wochen liegt der letzte Eintrag im Camus-Corona-die Pest-und ich-Tagebuch schon zurück. Ich habe zur Abwechslung versucht, ein möglichst normales Leben mit nur so viel Gedanken an Corona wie eben nötig zu führen, was mir mehr schlecht als recht … Weiterlesen

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Camus-Corona-die Pest-und ich-Tagebuch (10) – von einer seltsamen Wette, einem spaltenden Virus und einem verpassten Jubiläum

Samstag, 9. Mai 2020. Mit sehr gemischten Gefühlen kehre ich in die Stadt zurück. Einmal mehr ist Zwiespalt und Widerspruch das sich wiederholende Thema, der rote Faden in den Blogbeiträgen dieser Tage. Passt ja, ist auch bei Camus ein roter … Weiterlesen

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Camus-Corona-die Pest-und ich-Tagebuch (9) – Wieder lieferbar: Mehl, Hefe, Klopapier und „Die Pest“

Samstag, 2. Mai 2020. Tatsächlich scheint sich wieder ein wenig Normalität einzustellen, auch wenn der Anblick von ausnahmslos maskierten Menschen im Supermarkt und vor allem die vernuschelte Kommunikation durch die Spuck- und eben leider auch Sprachbarriere noch etwas gewöhnungsbedürftig sind. … Weiterlesen

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Camus-Corona-die Pest-und-ich-Tagebuch (7) – Die Krankheit als Kloster

17. April 2020. Tag 31 nach dem „Shutdown“, der Schließung der Läden, Restaurants, Museen, Clubs, Cafés, Konzerthäuser und Wasnichtalles und der weitgehenden Kontaktbeschränkungen, geht zu Ende. Ein ganzer Monat (für mich) ohne Arbeit, ohne Verpflichtungen, ohne die gewohnten Ablenkungen und … Weiterlesen

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Camus-Corona-die Pest-und ich-Tagebuch (6) – Nur keine Langeweile (und Camus auf allen Kanälen)

9. April 2020. Bei all den Parallellen, die man zwischen dem Pestzustand bei Camus und dem Coronazustand unserer Tage feststellen kann – eines ist so ganz und gar anders: Wir können uns nicht über ein fehlendes Kultur- und Unterhaltungsangebot beklagen. … Weiterlesen

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Camus-Corona-die Pest-und ich-Tagebuch (3) – Kleine Fluchten

„Am 28. April indessen gab Ransdoc eine Ausbeute von ungefähr 8000 Ratten bekannt, und in der Stadt erreichte die Beklemmung ihren Höhepunkt. Man verlangte durchgreifende Maßnahmen, man klagte die Behörden an, und einige, die ein Haus am Meer besaßen, spielten … Weiterlesen

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Camus-Corona-die Pest-und ich-Tagebuch (2) – oder: Wir leben alle in Oran

27. März 2020. Aufwachen an einem strahlend sonnig-kalten Frühlingsmorgen, die Vögel zwitschern wie verrückt. Der erste Blick aus dem Fenster geht über Wuppertaler Dächer hinweg zu den bewaldeten Hügeln gegenüber. Die Welt sieht aus wie immer. Und jeden Morgen aufs … Weiterlesen

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Camus-Corona-die Pest-und ich-Tagebuch (1)

„Was macht man eigentlich als Kulturjournalistin, wenn keine Kultur mehr stattfindet?“ Die Anteil nehmende Frage erreichte mich heute per Mail. Gestern hätte ich noch antworten können: „Man formuliert Absagen“. Aber jetzt sind alle Absagen raus, und ich kann nur sagen: … Weiterlesen

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Vorhang auf!: „Die Pest“ zum Spielzeitbeginn in Moers und Magdeburg

Dass ich bei meinem Vorblick auf die anstehende Theatersaison in der vergangenen Woche mit Wuppertal begonnen habe, war einem gewissen Lokalpatriotismus geschuldet, den Sie mir hoffentlich nachsehen. Erfreulicher Weise gibt es aber auch aus anderen Häusern zu berichten, dass Camus … Weiterlesen

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