Schlagwort-Archive: Camus‘ Lieblingswörter

Aquamediale 2015: Wie Albert Camus in den Spreewald kam

Angetan mit einem schwarzen Mantel und düster-melancholischen Blick stakt der stiernackige Kommissar mit dem mächtigen kahlen Schädel seinen schwankenden Nachen durchs trübe Wasser, als sei er der Fährmann persönlich, der einen Toten über den Styx ins Schattenreich geleitet. Dabei sucht er doch … Weiterlesen

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Zitat zum Sonntag – Camus‘ Lieblingswörter: Das Meer (2)

„Ein heller Morgen erhob sich strahlend über dem klaren Meer. Vom Himmel, der morgendlich rein und frisch war, kam ein flimmerndes Licht, das jedem Haus, jedem Baum eine sichtbare Zeichnung gab, eine wundersame Neuheit. Am ersten Morgen der Welt muss … Weiterlesen

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Camus‘ Lieblingswörter: Das Meer (Zitat zum Sonntag Nr. 10)

„Wunderbare Nacht über dem Atlantik. Diese Stunde, die von der verschwundenen Sonne zum gerade erst aufgehenden Mond reicht, vom noch leuchtenden Westen zum schon dunklen Osten. Ja, ich liebe das Meer sehr – diese ruhige Unermesslichkeit – diese wieder bedeckten … Weiterlesen

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Camus‘ Lieblingswörter: Der Sommer (Zitat zum Sonntag Nr. 9)

„Nichts hat sich verändert! Es geschieht nichts, nichts ist geschehen! Die Jahreszeiten drehen sich um ihre Achse, am lieblichen Himmel ziehen weise Gestirne und verdammen mit ihrer unbeirrbaren Geometrie die tollgewordenen, entgleisten Sterne, die die Himmelswiesen mit ihrem flammenden Schweif … Weiterlesen

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Camus‘ Lieblingswörter: Das Elend (Zitat zum Sonntag Nr. 8)

„Was ich sagen will: Dass man – ohne jede falsche Romantik – Sehnsucht nach einer verlorenen Armut haben kann. Eine gewisse Anzahl im Elend verbrachter Jahre genügt, eine Empfindlichkeit entstehen zu lassen. In diesem besonderen Fall bildet das merkwürdige Gefühl, das … Weiterlesen

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Maman…! (Zitat zum Sonntag Nr. 4)

„Mama. Die Wahrheit ist, dass ich trotz all meiner Liebe nicht auf der Ebene dieser blinden Geduld ohne Sätze, ohne Pläne habe leben können. Ich habe ihr unwissendes Leben nicht leben können. Ich war dauernd unterwegs, habe die Menschen aufgebaut, … Weiterlesen

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Extrem im Unglück, maßlos im Glück (Zitat zum Sonntag Nr. 2)

„….wenn ich mein Leben und seine geheime Farbe betrachte, verspüre ich in mir etwas wie ein Aufquellen von Tränen. Wie der Himmel dort draußen. Er ist zugleich Regen und Sonnenschein, Mittag und Mitternacht……Ach, Zagreus! Ich denke an die Lippen, die … Weiterlesen

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